Grundwehrdienst an der DDR Grenze - Grenzdienst bei den Grenztruppen der DDR aus der Sicht eines ehemaligen Grenzsoldaten

Auszüge aus dem gleichnamigen Buchmanuskript von Dietrich Klug, Person der Zeitgeschichte, Unteroffizier der Reserve. Ein Einblick in die beruflichen Tätigkeiten des Verfassers ist hier ersichtlich. Aufgrund von mehreren technischen Projekten mit hoher Priorität konnte das Buchprojekt noch nicht vollständig umgesetzt werden. Es ist beabsichtigt, dies im Jahr 2017 nachzuholen.


In Plauen begann meine militärische "Karriere" - Einberufung zum Grundwehrdienst, hier klicken .

Foto links: Little Berlin - Mödlareuth - ein ehemals geteiltes Dorf in Thüringen und Bayern, unter anderem an diesem Ort verrichtete Dietrich Klug den Grenzdienst. Der Grenzverlauf war Bachmitte. Mödlareuth zählte zu dem Land der Vögte. Der Tannbach trennte Bayern von Thüringen , im Jahr 1945 wurde Thüringen der sowjetischen, Bayern hingegen der amerikanischen Besatzungszone zugewiesen. Auf dem im Hintergrund rechts ersichtlichen 11 m hohen Beobachtungsturm, welcher ein sogenannter Führungspunkt war, verbrachte der Autor einige Tage seiner Grundwehrdienstzeit.

Foto rechts: Der Trabant Kübel und der Mannschaftstransporter vom Typ LO Robur waren die Standardtransportfahrzeuge der DDR-Grenztruppen.

Fotos: Dietrich Klug

Selbstverständlich waren die Grenztruppen der DDR eng mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) verflochten. Nur total Unwissende hatten keine Kenntnis hierüber. Über den Autor wurde durch MfS-Mitarbeiter eine Akte angefertigt. Einen Einblick in die Akte können Sie hier nehmen. Vermutet hatte der Autor dies schon zu DDR-Zeiten. Nach dem Zusammenbruch der DDR konnte dieser in diese Akte einsehen. Der Autor arbeitete nicht für das MfS, jedoch gewann er Erkenntnisse hinsichtlich der Arbeitsweise des MfS während der Armeezeit. Das Motto des MfS und der Grenztruppen lautete: 1. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! 2. Traue jedem Menschen alles zu!

So nahm beispielsweise der Autor mit seinem damaligen Grenzposten einen Mitarbeiter des MfS an einem Kontrollpunkt für Kraftfahrzeuge fest, da dieser mit einem ungültigen Ausweis in den sogenannten Schutzstreifen in Richtung Sparnberg mit einem Kraftfahrzeug einreisen wollte. Ob diese Handlung eine Übung war, erfuhr der Autor zu keinem Zeitpunkt. Die Standardwaffe der Grenztruppen der DDR war die Maschinenpistole AK 47, ausgerüstet mit zwei Magazinen zu je 30 Schuss Munition. Auch als Zugbegleiter wurde der Autor während seiner Dienstzeit eingesetzt - hier klicken.

Der Autor verbrachte mit "freier Kost und Logis" ca. 10 Monate in diesem Objekt. Dass der Grenzdienst nicht einem Aufenthalt in einem Sanatorium gleichzusetzen war, ist aus dem ehemaligen Kampf des Autors mit dem "Sensenmann" ersichtlich. Zum Sachverhalt hier klicken.

Siehe auch "Von Blankenstein bis nach Mödlareuth - little Berlin - Grundwehrdienst an der DDR-Grenze" - eine Multimediareportage von Dietrich Klug

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Stand der Bearbeitung: 02.01.2016

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